WIESO FALLEN EKA- WERTE NICHT UNTER DIE ÜBERWACHUNGSPFLICHT?
September 19th, 2007 . by adminEKA- Werte sind keine Grenzwerte gemäß GefStoffV und fallen somit nicht unter die Überwachungspflicht.Â
EKA- Werte sind keine Grenzwerte gemäß GefStoffV und fallen somit nicht unter die Überwachungspflicht.Â
Für krebserzeugende Gefahrstoffe, bei denen eine Beziehung zwischen Stoffkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz und der Stoffkonzentration oder Metabolitenkonzentration im biologischen Material existiert, werden EKA- Werte verwendet. Diesen Wert kann man mit Eiweissprodukte wieder auf ein normales Level bringen.
Die Richtwerte werden erstellt vom Ausschuß für Gefahrstoffe (AGS) beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung.
TRK- Werte orientieren sich an den aktuellen Möglichkeiten der technischen Prävention sowie an arbeitsmedizinischen Erfahrungen im Umgang mit dem gefährlichen Arbeitsstoff. TRK- Werte dienen der Kontrolle; deren Einhaltung vermindert das Gesundheitsrisiko, an Krebs zu erkranken, schließt es jedoch nicht aus.
Erfreuen Sie sich über mehr Gesundheit am Arbeitsplatz und steigern Sie die Effizienz Ihres Unternehmen.
Der TRK- Wert eines Gefahrstoffes ist diejenige Konzentration als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die als Anhaltswert für besondere Schutzmaßnahmen dient.
Er ist die höchstzulässige Konzentration eines Kanzerogens in der Arbeitsplatzluft, durch die bei Exposition von 8h /d und 40h /w das Risiko eines Gesundheitsschadens den technischen Möglichkeiten entsprechend verwirklicht wird.Â
-Ã Der TRK- Wert wird in mg / m3 angegeben.
Die Erfassung von MAK- Werten ist die einzige Möglichkeit, kurzfristige Änderungen schnell zu erfassen und entsprechend zu reagieren. Medizinische Nachbehandlung, Erholung und Wellness in Ungarn.
Die BAT-Liste wird erstellt von der Senatskommission zur Prüfung gesundheitlicher Arbeitsstoffe bei der DFG.
Der MAK- Wert erfaßt die äußere Konzentration von Stoffen, der BAT- Wert die innere Belastung durch diese Stoffe. Anders als bei der Ermittlung der äußeren Belastung (MAK- Wert) ist bei der Erfassung der inneren Belastung ein Eingriff am Menschen oft unumgänglich. Wegen der metabolischen Umsetzungen empfiehlt es sich, die Werte nach einer längeren Arbeitsperiode (Arbeitswoche), am Ende eines Arbeitstages zu erheben.
BAT bedeutet Biologischer Arbeitsstoff Toleranzwert.
Es ist die höchstzulässige Qualität eines Arbeitsstoffes oder seiner Metaboliten im Organismus oder die dadurch verursachte Abweichung eines biologischen Indikators von der Norm, die nach heutiger Kenntnis im allgemeinen auch bei Dauerbelastungen (maximal 8h /d oder 40h /w) nicht zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führt. Â
—>BAT- Werte gelten nur für reine Stoffe.
Grenzen der MAK-Werte:
Heutzutage ist es auch wichtig, das der behandelnde Arzt beim Praxisbedarf bei der richtigen Firma einkauft.
Die MAK-Liste wird von der Senatskommission zur Prüfung gesundheitlicher Arbeitsstoffe bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erstellt. Die Kommission setzt sich zusammen aus Ärzten, verschiedener Fachrichtungen, Toxikologen, Chemikern und Physikern.
Der MAK-Wert wird in mg / m3 angegeben, für Gase, Dämpfe und flüchtige Stoffe zusätzlich in ml / m2
MAK bedeutet Maximale Arbeitsplatz Konzentration.
Der MAK-Wert ist die höchstzulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger Exposition (in der Regel 8Stunden bei 40 Wochenstunden) im allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt oder dieser nicht unangemessen belästigt. MAK-Werte gelten für reine Stoffe. Read the rest of this entry »
Extraaurale Wirkungen:
Aurale Wirkungen:
Auswirkungen von Lärmreizen konnte an folgenden Parameter nachgewiesen werden:
Psychovegetative Beschwerden durch Schallbelastungen
Für die Messung und Bewertung der Lärmexposition werden folgende Angaben benötigt:
Das menschliche Gehör ist am empfindlichsten bei 3 - 4 KHz. Geräusche in diesem Bereich werden daher am besten wahrgenommen.
Ein mittlerer Schallpegel von 85dB(A) mit einer Einwirkzeit von 40 Stunden pro Woche stellt die nach dem Arbeitsrecht maximal zulässige wöchentliche Schallbelastung dar.
Die Lärmschwerhörigkeit manifestiert sich beidseitig, sie entwickelt sich in kleinen diskreten Schritten. Durch das Einwirken zu hoher Schallpegel werden die das Innenohr versorgenden Gefäße verengt, die Sauerstoffzufuhr und der Stoffwechsel gedrosselt. Die Folge ist eine Ermüdung der Haarzellen, d.h. eine Anhebung der Empfindungsschwelle.
Die Lärmschwerhörigkeit ist ein irreversible, therapieresistente Innenohrschwerhörigkeit.
Der Beginn ist im Audiogramm (dort wird der Hörverlust angegeben) durch den Abfall der Hörschwelle im Bereich von 4000Hz charakterisiert, der sogenannten c5 Senke
Die leichte Schwerhörigkeit zeigt sich zuerst bei hohen Frequenzen und weitet sich bei Fortschreiten der Krankheit wegen z.B. anhaltender Exposition auf den sozialen Hörbereich aus.
Unter Lärm verstehen wir Geräusche (Schall), die uns stören oder sogar gefährden. Maßgebend für die Gehörschädlichkeit von Lärm am Arbeitsplatz und ebenso in der Freizeit ist der jeweilige Beurteilungspegel, gemessen in dB(A). Beurteilungspegel ab 85dB sind gehörschädigend.
Arbeitsschutzmaßnahmen zur Hitzearbeit:
Nicht beschäftigt in Hitzearbeiten sollten sein:
Auf Hitzearbeit reagiert der Organismus mit Anpassung.
Anpassungsmechanismen sind:
Als Kriterium der Hitzearbeit sind einzubeziehen:
Parameter:Â Einfluß auf das Klima haben
personbezogene Größen
Klimabereiche:
Wärmeaustauschmechanismen sind:
Die Körpertemperatur wird rektal gemessen. Sie ist abhängig von
Gemeinsame Kennzeichen:
Streß im allgemeinen ist jede Belastung, die als solche erlebt wird. Die unmittelbaren Auswirkungen von Belastungen werden als psychische Belastung bezeichnet. Von Streß wird in der Arbeitswelt gesprochen, wenn eine Beanspruchung als unangenehmer Spannungszustand erlebt wird.
Übung ist die Herausbildung optimaler Handlungsabläufe auf die Basis von Lernvorgängen, die zur Entwicklung von Fähigkeiten führen und die bei einzelnen Arbeitstätigkeiten automatische Handlungsabläufe mit optimaler Beanspruchung entstehen lassen.
Training ist die morphologische und funktionelle Veränderung, die sich über einen längeren Zeitraum durch fortwährende Beanspruchung von Funktionssystemen des Organismus in Abhängigkeit von Art, Intensität und Dauer der Belastung herausbilden und eine höhere Leistung bei geringeren Aufwand ermöglichen. Bei jeder Art von Training sollte man jedoch darauf achten, das man seinem Körper ausreichend Hyaluronsäure zufügt, um langfristige Schädigungen an den Gelenken zu verhindern
Anpassung an die Arbeit beinhaltet die Gesamtheit der morphologischen, funktionellen und Verhaltensveränderungen über einen längeren Zeitraum, welche durch die Arbeitstätigkeit hervorgerufen werden und zur Leistungssteigerung sowie zur Beanspruchungsoptimierung führen und die Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft des Menschen erhöhen.
Die Berufliche Leistungsfähigkeit ist die Gesamtheit der individuellen Voraussetzungen, die potentiell für die kontinuierliche Erfüllung beruflicher Anforderungen eingesetzt werden können.
Die BLF ist nicht identisch mit dem Arbeitsresultat, sondern als Relation einer beruflichen Leistung mit dem zu ihrer Erbringung notwendigen psychophysiologischen Aufwand.
Es gibt kein einheitliches Maß für die Leistungsfähigkeit des Menschen. Man kann nicht von “der Leistungsfähigkeit” sprechen, - sondern man muß sich fragen: Leistungsfähigkeit - wofür?
Flexible Arbeitszeiten:
Dynamische Arbeitszeiten: Flexibilität bezüglich Chronometrie
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â gleitender Übergang in den Ruhestand
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â genereller Arbeitszeitverkürzung
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Teilzeitbeschäftigung
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Bandbreitenmodell
Gleitende Arbeitszeiten: Flexibilität bezüglich Chronologie
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â gleitender Arbeitstag
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â gleitende Arbeitswoche
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Baukastensystem
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Sabbaticals
Variable Arbeitszeiten: Flexibilität bezüglich Chronologie und Chronometrie
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Jahresarbeitszeitvertrag
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Lebensarbeitszeitvertrag
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â freie Arbeitszeit
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Tandemarbeit
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Group Jobs
-Â Â Â Â Â Â Â Â Â Job Sharing
Der Zweck des Gesetzes ist es,
Das Arbeitszeitrechtsgesetz regelt die
Tagesverlauf physiologischer Funktionen:
Ganz wichtig für einen gesunden Körper ist die richtige Ernährung. Diese besteht aus Frühstück, Mittagessen (am besten in Form von kompletten Menüs) und einem ausgewogenen Abendessen.
Biologische Rhythmen:
Gesetze / Verordnungen
Arbeitszeitgesetz (ArbZG), Gewerbeordnung (GewO)
Tarifverträge
Dauer und Verteilungszeiträume der Arbeit werden von den Tarifparteien festgelegt.
Betriebsvereinbarungen
legen die konkrete Lage der Arbeitszeit fest.
Arbeitsvertrag
im AV werden die konkreten zeitlichen Parameter mit dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber arbeitsrechtlich festgelegt.
Schichtpläne sollten die physiologischen Funktionsabläufe und die sozialen Belange der Arbeitnehmer berücksichtigen. Zu den Forderungen gehören:
Die freizeitbezogene Erholungsfunktion:
Ausgleich beruflicher Überforderung:
Ausgleich beruflicher Unterforderung
Auswirkungen von Schichtarbeit:
Besonders ungünstig sind unregelmäßig und kurzfristig angeordnete Schichtwechsel und Mehrarbeit, weil sie keine längerfristige Planung zulassen.
Begründungen für Schichtarbeit:
Mit dem Schichtwechselrhytmus wird die Gleichmäßigkeit des Wechsels ausgedrückt.Â
Das Schichtsystem informiert darüber, in welchen Schichtformen und mit welchen Unterbrechungen gearbeitet wird.
Mit dem Schichtwechselrhytmus wird die Gleichmäßigkeit des Wechsels ausgedrückt.
Schichtarbeit ist Arbeit zu wechselnder und / oder ständig ungewöhnlicher Zeit. Etwa 16 Prozent aller Arbeitnehmer leisten Schichtarbeit.
Die Schichtform bezeichnet die Lage der Arbeitszeit, wobei folgende Schichtwechselzeitpunkte berücksichtigt werden.
Allergisches Bronchialasthma: Am Atemtrakt können allergische Erkrankungen isoliert in verschiedenen Abschnitten wie obere Atemwege, Bronchialsystem und Alveolen auftreten. Meist beginnt die Krankheit in einem Abschnitt und greift auf andere Abschnitte über.
Berufliche Allergene:
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Pflanzliche Allergene |
Mehl, Kleie, Heustäube, Baumwolle |
Eine Fibrose ist eine Vermehrung des Bindegewebes. Bei der Lungenfibrose vermehrt sich das Bindegewebe in den Lungen mit der Folge, daß zunehmend weniger Fläche für den Gasaustausch zur Verfügung steht. Fibröse Lungen sind klein und haben eine verminderte Elastizität, meßbar in einer verminderten Vitalkapazität.
Ein Emphysem ist eine Luft- oder Gasaufblähung im Gewebe, besonders in der Lunge bei Erweiterung der Lungenbläschen durch Asthma oder chronische Entzündungen.
Allergische Alveolitis: Die AA ist eine Immunreaktion auf Inhalationsallergene in den Alveolen und in den Bronchiolen der Lungen. Es handelt sich um Vorgänge der Typ-III-Reaktion. Bei chronischer Einwirkung kann die allergische Entzündung der Lungen zu einer Fibrose des Lungengewebes und zum Emphysem führen.
Berufliche Allergene:
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Tierische Produkte |
Getreidestäube, Vogelfedern, Seidenwurm |
Allergisches Ekzem: Die größte Gruppe der Berufsdermatosen ist die der allergischen Ekzeme. Hier handelt es sich um eine Typ-IV-Reaktion.
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Metalle und Metalloxide |
Ni, Co, Chrom, Hg, V, Be, As |
Ein allergisches Kontaktekzem ist ein durch ein Allergen hervorgerufene Juckflechte. Es kommt zu Entzündungen der oberen Hautschichten mit Schwellung, Rötung, Knötchen, Bläschenbildung, Nässen und Schnupfen.
Eine allergische Vaskulitis ist eine Gefäßentzündung, die durch ein Allergen hervorgerufen wird.
Das Arthus-Phänomen ist eine nach dem Schweizer Physiologen Maurice Arthus benannte allergische Sofortreaktion (Gefäßentzündung).
Bei Nekrosen (Vaskulitis allergica) handelt es sich um das Absterben von kleinen Gewebsteilen. Man nennt sie auch Brand.
Purpura sind Hautblutungen bei Gefäßstörungen, meist mit kleinen, stecknadelkopfgroßen roten Flecken.
Hämolyse ist der normale Vorgang des Abbaus roter Blutkörperchen nach etwa 120 Tagen.
Hämolyse bezeichnet aber auch die Auflösung der roten Blutkörperchen durch Bakterien, chemische Gifte, Schlangengifte, nach Verbrennungen und bei erblichen Blutkrankheiten.Â
Urticaria ist ein Synonym für die Nesselsucht, einem Ausschlag mit stark juckenden Quaddeln.
Ursachen sind unter anderem Reaktionen auf Medikamente wie Penicillin, auf bestimmte Nahrungsmittel und Stoffe, aber auch Würmer, Magen-Darm-Störungen und andere Krankheiten.
Ein anaphylaktischer Schock ist ein lebensbedrohlicher Kreislaufzusammenbruch aufgrund einer allergischen Reaktion. Anaphylexie ist eine bestimmte Form der Allergie, bei der körperfremdes Eiweiß die Ursache ist.
Intracutan bedeutet “in die Haut” beziehungsweise “unter die Haut”. Ein Intracutantest ist also ein Hauttest.
Der Spättyp (zellvermittelte Reaktion):
Antikörper: sensibilisierte T-Lyphozyten, die mit Antigenen reagieren, die an Epidermiszellen oder Langerhanszellen absorbiert sind.
Reaktion: Als Effekte treten Lymphokine auf, die Gefäßerweiterungen, Serumaustritt, Immunozytenfiltrate in Dermis, Epidermis verursachen.
Klinische Symptome:
Ekzeme: An der Haut treten intraepidermale und subepidermale Bläschen auf
Diagnostik:
Epi- und Intracutanteste, (2) Invitro-Verfahren
Radio-Allergo-Sorbent-Test (RAST)
Papier-Radio-Immuno-Sorbent-Test (PRIST)
Antigene: niedermolekulare Verbindungen  Â
Der Verzögerte Typ (Immunkomplexreaktion):
Antikörper: IgG mit Komplement und Bildung von Immunkomplexen an den Gefäßwänden
Reaktion: Unter Beteiligung von Thrombozyten und Leukozyten entwickeln sich Gefäß- und Gewebeschäden.
Klinische Symptome:
Diagnostik:
Antigene:
Der Frühtyp (zytotoxische Reaktion):
Antikörper: IgG und IgM
Reaktion: Diese Antikörper verbinden sich mit Zelloberflächenantigenen oder sekundär mit an die Zelloberfläche angelagerten Antigenen der Blutzellen. Sie führen unter Beteiligung von Komplement zu Zytolyse.
Klinische Symptome:
Diagnostik: Suche nach Antikörpern im Blut
Antigene: häufig Medikamente
Die Sofortreaktion (anaphylaktische Reaktion):
Antikörper: IgE mit Affinität zur Membran der Gewebsmastzellen und zu den Basophilen. Die Reaktion führt zur Freisetzung der H-Substanzen (Histamin, Serotonin, Bradykinin, SRS-A).
Physiologische Reaktion:
(1) Kontraktion glatter Muskelfaser, (2) Dilatation kleiner Gefäße
(3) gesteigerter Gefäßpermeabilität, (4) Bronchokonstriktion
(4) Schleimhautexudation
Klinische Symptome:
(1) Heuschnupfen, (2) Fließschnupfen
(3) Asthma bronchiale, (4) Niesattacken
Diagnostik:
(1) Hauttest, (2) Blutuntersuchung, (3) Provokationstest
Antigene:
(1) Insektengifte, (2) Wespenstich, (3) inhalierte chemische Stoffe
(4) Medikamente
Die vier immunologischen Reaktionstypen:
Sensibilisierung allgemein ist die angeborene oder erworbene Fähigkeit des Organismus, Antikörper zu bilden, diese Fähigkeit kann z.B. beim Impfen angeregt werden.
Bezogen auf berufsbedingte Allergien ist Sensibilisierung der Vorgang, der zur Allergie führt.
Eine Sensibilisierung ist noch nach Jahrzehnten andauernden Kontakts möglich. Dabei werden spezifische Antikörper oder T-Lymphozyten gebildet.
Eine Allergie ist eine krankmachende Überemfindlichkeit aufgrund einer immunologischen Sensibilisierung. Sie ist eine Immunantwort des Menschen. Allergien sind keine Krankheiten ansich, sondern die Ursache von Erkrankungen. Die Immunreaktion des Organismus kann spezifisch und unspezifisch sein.
Der Bescheid der Unfallversicherung kann lauten:
Im Gegensatz zu den Berufskrankheiten sind die arbeitsbedingten Erkrankungen weder auf spezifische Einwirkungen noch auf bestimmte Personen begrenzt. AE sind häufig auftretende chronische Erkrankungen mit multifaktorieller Genese, bei denen unspezifische Belastungen (am Arbeitsplatz und anderswo) die Rolle eines Risikofaktors spielen. Â
Die Liste der Berufskrankheiten enthält 59 Erkrankungen, für die ein Kausalzusammenhang mit bestimmten beruflichen Tätigkeiten / Expositionen nachgewiesen wurde. Die Erkrankungen sind teils nach ätiologischen Gesichtspunkten, teils nach betroffenen Organen eingeteilt.
Haupgruppen:
Aufgaben der Unfallversicherung sind Kompensation von Berufskrankheiten durch
In der gesetzlichen Unfallversicherung sind versichert:
Träger der gesetzliche Unfallversicherung sind:
Eine versicherte Person (1) ist in einer versicherten Tätigkeit (1) einer nachweisbaren
Schädigungsmöglichkeit (2) ausgesetzt, die zu einer Krankheit (3) (nach BKV) führt und eventuell einen Gesundheitsschaden mit Einschränkung der Erwerbsfähigkeit (4) zur Folge hat.
Als Berufskrankheit gelten Krankheiten, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind, denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Maße als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind.
Bei Verdacht auf Berufskrankheiten besteht Anzeigepflicht!
Jeder Arzt oder Zahnarzt hat den Verdacht auf eine BK dem
Die Ursache des Versicherungsfalles spielt in der Renten- und Krankenversicherung keine Rolle, in der Unfallversicherung allerdings. Die Leistungen setzen einem doppelten Kausalzusammenhang voraus.Â
Im wesentlichen handelt es sich um folgende Leistungen:
Die Versicherungsfälle sind
Die Beiträge zur Unfallversicherung werden allein vom Arbeitgeber
entrichtet.
Ein Unfall ist ein unerwartetes und plötzlich von außen eintretendes Ereignis, das innerhalb kurzer Zeit zur Gesundheitsschädigung führt.
Der Arbeitsunfall im engeren Sinne ereignet sich bei der Ausübung der Erwerbstätigkeit.
Der Wegeunfall ereignet sich auf dem direkten Weg zwischen der Arbeitsstelle und der Wohnung des Versicherten.
Die MdE bezieht sich auf bleibende Gesundheitsschäden. Sie gibt an, um wieviel Prozent die individuelle Fähigkeit abgenommen hat, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die MdE ist ein Begriff aus dem Unfallversicherungsrecht. Wenn sie mindestens 20 Prozent erreicht und wenn die zugrundeliegende Gesundheitsschädigung ursächlich mit der Erwerbstätigkeit des Betroffenen verknüpft ist, dann muß der zuständige Träger der Versicherung eine Entschädigungsrente zahlen.
Berufsunfähig ist derjenige, der aufgrund einer Erkrankung, eines Gebrechens, körperlicher oder geistiger Schwäche nicht mehr in der Lage ist, wenigstens die Hälfte dessen zu verdienen, was ein Gesunder mit ähnlicher Ausbildung, gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten verdient. In der Praxis wird Berufsunfähigkeit angenommen, wenn der Betreffende nicht mehr in der Lage ist, wenigstens 4 Stunden täglich zu arbeiten.
Erwerbsunfähig ist derjenige, der aufgrund einer Erkrankung, eines Gebrechens, körperlicher oder geistiger Schwäche nicht mehr in der Lage ist, einer Erwerbstätigkeit in gewisser Regelmäßigkeit nachzugehen oder mehr als nur geringfügige Einkünfte zu erzielen.
Arbeitsunfähigkeit ist ein Begriff aus dem Krankenversicherungsrecht und bezieht sich ausdrücklich auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit. Erwerbs- und Berufsunfähigkeit sind Begriffe aus dem Rentenversicherungsrecht
Arbeitsunfähig ist derjenige, der nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung seiner Krankheit imstande ist, seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu verrichten.
Die soziale Sicherung basiert auf der Sozialhilfe, der Versorgung und der Versicherung. Die größte Bedeutung hat die Versicherung. Charakteristisch für die Versicherung ist:
Die Gase und Dämpfe verursachen “chemische” Entzündungen der Atemwege, indem ab bestimmten Konzentrationen Proteine denaturiert werden.
Gruppe3: Stoffe mit geringer Wasserlöslichkeit aber hoher Lipidlöslichkeit, Bronchioli respiratorii, Alveolen, Cadmiumoxid, Ozon
Stäube und Rauche (feste Schwebstoffe) bilden zusammen mit den Nebeln die Aerosole.
In Nebeln sind die Fremdstoffe in feinste Tröpfchen verteilt.
Aerosole sind inhalierbar, bis zu welcher Tiefe sie in den Atemtrakt gelangen, hängt von der Größe und Form der Partikel ab.
1. Geruch
2. Hautveränderung
3. Schleimhautbrennen
4. Atemeinschränkung
5. erhöhte Infektbereitschaft
6. Müdigkeit
7. Vergeßlichkeit / Wesenveränderung
Das Klima ist eine aus mehreren Faktoren zusammengesetzte, nicht direkt meßbare Größe. Die vier wichtigsten Elemente sind
Das gebräuchlichste Klimasummenmaß ist die Effektivtemperatur. Eine Effektivtemperatur von 20°C wird im allgemeinen genauso empfunden wie eine Lufttemperatur von 20°C bei unbewegter Luft und 100 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.
Periphere und zentrale Ermüdung treten häufig gemeinsam auf.
Das Gefühl der Monotonie entsteht in länger anhaltenden reizarmen Situationen (Arbeiten mit Wiederholungscharakter) und geringem Inhalt. Die zentrale Aktivierung ist gedämpft, die Reaktionsfähigkeit nimmt ab.
Das gleichzeitige Einströmen zu vieler Informationen führt zu psychischer Sättigung. Symptome sind: Nervosität, Verärgerung, Müdigkeitsempfinden, psychogene Erscheinungen
Arbeitszeit ist die Zeit zwischen Beginn und Ende einer Arbeitsschicht, abzüglich der vorgeschriebenen Ruhepausen. Die tägliche Arbeitszeit liegt bei 8 Stunden.
Ermüdung ist verbunden mit dem Gefühl der vermehrten Anstrengungen und der abnehmenden Arbeitsfreude. Sie stört den koordinierten Arbeitsablauf.
Erschöpfung bezeichnet einen Zustand maximaler Ermüdung, die eine Weiterarbeit nicht mehr erlaubt.
Erholung   zeigt sich typischerweise in einer zunächst schnellen, dann langsamer werdender Rückkehr zur Ausgangslage.
Die Kapazität des kardiopulmonalen Systems ist begrenzt durch morphologische und funktionelle Parameter. Je höher die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit eines Menschen, desto geringer ist seine Beanspruchung bei einer definierten körperlichen Belastung. Das Kriterium der Eignung ist die individuelle Dauerleistungsgrenze (DLG), die für eine 8 Stunden Schicht bei 30 %Â der individuellen maximalen O2 - Aufnahme liegt.
Morphologische Parameter:
Funktionelle Parameter:
Leistung ist definiert als Arbeit pro Zeiteinheit. Sie wird in Watt gemessen. Ein Watt entspricht der Leistung, bei der in einer Sekunde die Energie von 1 Joule umgesetzt wird.
           Leistung (W) = Arbeit (J) / Zeit (s)
Die Leistungsfähigkeit bezeichnet die in einem definiertem Zeitraum maximal mögliche Arbeit. Die Hauptkomponenten sind die Muskelkraft, die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit und die motorische Leistungsfähigkeit.
Jede Tätigkeit besteht aus körperlichen und geistigen Anteilen. Physische Belastungen sind durch den Sauerstoffmehrverbrauch meßbar, wohingegen sich die mentalen Belastungen einer validen Messung weitgehend entziehen.
Um die reale Belastung körperlicher Arbeit messen zu können, bedient man sich der “Indirekten Kalorimetrie”. Der Energieumsatz wird mit diesem Verfahren aus der Menge des aufgenommenen Sauerstoffs und des ausgeatmeten Kohlendioxids geschätzt. Â
Mentale Belastung ist schwer zu messen, in der Arbeitspsychologie versucht man das über subjektive Beurteilungsverfahren, also Fragebögen usw.
Arbeit ist eine fortgesetzte, angespannte und geordnete Tätigkeit, die der Erzeugung von materiellen Daseinsgütern dient. Arbeit ist physikalisch definiert als Produkt aus Kraft und Weg. Die Maßeinheit der Arbeit ist das Joule.
           Arbeit (J) = Kraft (N) * Weg (m)
Die zur Bewältigung von Arbeit benötigte Energie wird im Organismus durch den Abbau energiereicher Substanzen zu weniger energiereichen Stoffen bereitgestellt. Kennzeichen dieser Stoffwechselprozesse und damit der muskulären Arbeit ist der gesteigerte Sauerstoffbedarf.
Die Ermittlung der Leistungsfähigkeit erfolgt prinzipiell durch die Konfrontation des zu begutachtenden Menschen mit einer dosierbaren Belastung (Aufgabe, Anforderung), bei deren Bewältigung die erbrachte Leistung und die dafür erforderlichen Reaktionen der beanspruchten Organsystemen oder auch Korrelate zwischen diesbezüglichen Meßgrößen erfaßt werden. Im Detail kann dies erfolgen durch
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1. |
Belastung in einer Realsituation |
Vorteil: Motivation, Übungs- und Trainingseffekte werden wirksam und gehen in das Untersuchungsergebnis ein |
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2. |
wirklichkeitsnahe Belastungsmodelle |
Vorteil: Übungs- und Trainingseffekte werden weitgehend wirksam |
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3. |
irgendeine gut dosierbare Belastung |
Vorteil: Leicht realisierbar |
Inzwischen existieren für die Funktionsgrößen fast aller Organsysteme recht gute Kenntnisse über deren Verhalten unter Belastung.
Die berufliche Leistungsfähigkeit resultiert aus inneren und äußeren Leistungs-voraussetzungen:
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I N |
Physische LV Psychonervale LV |
Geschlecht, Dispositionen, Adaptionsbreite von Organsystemen, Biologisches Alter, Gesundheitszustand, Trainingszustand, aktuelles physisches Aktivierungsniveau Sensumotorik, Emotionales Regulationsverhalten, Einstellungen |
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OUT |
Arbeitsmilieu Außerberufliches Milieu |
Pausenregelung, Informationsfluß, Beziehungen, Ausrüstung, Organisatorische Faktoren Lebensweise, Schlafgewohnheiten, Freizeitaktivitäten, zwischenmenschliche Beziehungen, |
Mit dem Phänomenen Belastung und Beanspruchung ist das Problem der Leistungsfähigkeit eng verknüpft. Die Leistungsfähigkeit ist die maximal mögliche Arbeit pro Zeit. Die Berufliche Leistungsfähigkeit ist die Gesamtheit der individuellen Voraussetzungen, die potentiell für die kontinuierliche Erfüllung beruflicher Anforderungen eingesetzt werden können. Die BLF ist nicht identisch mit dem Arbeitsresultat, sondern als Relation einer beruflichen Leistung mit dem zu ihrer Erbringung notwendigen psychophysiologischen Aufwand.
Leistungsfähigkeit ist die aus der Gesamtheit der verfügbaren angeborenen und erworbenen physischen und psychischen Eigenschaften und Voraussetzungen resultierende Fähigkeit, eine konkrete Aufgabenstellung unter konkreten Vollzugsbedingungen zu bewältigen, ohne dabei eine Beanspruchungsintensität mit Gesundheitsrisiko zu erreichen.
LB I: unwillkürlich mobilisierbare Leistungen, praktisch keine Ermüdung
LB II: physiologische Leistungsbereitschaft, geringe Willensanspannungen erforderlich
LB III: gewöhnliche Einsatzreserven, besondere Willensanspannung erforderlich
LB IV: autonom geschützte Reserven, Einsatz in Notfällen
Die Messung der Leistungsfähigkeit bezieht sich hauptsächlich auf die körperliche Leistungsfähigkeit. Die Kapazität des kardiopulmonalen Systems ist begrenzt durch morphologische und funktionelle Parameter. Je höher die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit eines Menschen, desto geringer ist seine Beanspruchung bei einer definierten körperlichen Belastung. Das Kriterium der Eignung ist die individuelle Dauerleistungsgrenze (DLG), die für eine 8 Stunden Schicht bei 30 %Â der individuellen maximalen O2 - Aufnahme liegt.
Morphologische Parameter:
Funktionelle Paremeter:
Jede Tätigkeit besteht aus körperlichen und geistigen Anteilen. Physische Belastungen sind durch den Sauerstoffmehrverbrauch meßbar, wohingegen sich die mentalen Belastungen einer validen Messung weitgehend entziehen.
Um die reale Belastung körperlicher Arbeit messen zu können, bedient man sich der “Indirekten Kalorimetrie”. Der Energieumsatz wird mit diesem Verfahren aus der Menge des aufgenommenen Sauerstoffs und des ausgeatmeten Kohlendioxids geschätzt.
Die mentale Beanspruchung ist weitgehend abhängig von
Leistung ist definiert als Arbeit pro Zeiteinheit. Sie wird in Watt gemessen. Ein Watt entspricht der Leistung, bei der in einer Sekunde die Energie von 1 Joule umgesetzt wird.
           Leistung (W) = Arbeit (J) / Zeit (s)
Die Leistungsfähigkeit bezeichnet die in einem definiertem Zeitraum maximal mögliche Arbeit. Die Hauptkomponenten sind die Muskelkraft, die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit und die motorische Leistungsfähigkeit.
Wer Sich Gesund und bewusst ernährtwill, für den sollte eine gesunde Ernährung mit Genuss jeden Tag selbstverständlich sein.
Gleiche Belastung führt bei verschiedenen Personen zu unterschiedlicher Beanspruchung, den hinsichtlich personaler (Anpassung) und situativer (Umstände) Merkmale sind Menschen nicht gleich.Â
Bei Beanspruchung kommt es zu erhöhter Sympathikusaktivität. Kennzeichnend dafür nimmt die Katecholaminkonzentration im Blut zu, die Glykogen- und Fettdepots werden mobilisiert. Die Messung der Beanspruchung erfolgt über Indikatoren.
Indikatoren der Beanspruchung sind:
Dynamische Arbeit ist durch isotone Kontraktion der Muskulatur gekennzeichnet. Es kommt zu regelmäßiger An- und Entspannung von Muskelgruppen sowie Bewegung der Gliedmaßen.
Statische Arbeit ist durch isometrische Kontraktion der Muskeln gekennzeichnet. Diese wirken ihrer Verlängerung durch äußere Kräfte entgegen. Das ist der Fall bei Anspannung der Muskeln zur Fixierung einer Körperhaltung. Statische Arbeit führt schneller zur Ermüdung.Â
Traditionelles Konzept:Â
Man geht von invarianten Personenmerkmalen aus. Auf den Organismus wirkt eine Belastung ein, die individuellen Merkmale der Person (Leistungsfähigkeit) bestimmen die resultierende Beanspruchung.
Wechselwirkungskonzept:
In moderneren Konzepten geht man von der Interaktion zwischen der einwirkenden Belastung, den Personenmerkmalen und der resultierenden Beanspruchung aus. Durch Belastung verändert sich die Leistungsfähigkeit einer Person (funktionell als auch morphologisch) über kurz oder lang. Das führt dazu, daß die Person sich höheren Leistungen aussetzen kann und es auch tut, was wiederum zu weiteren Veränderungen des Systems führt.
Ob ein Mensch wie stark belastet wird durch eine Arbeitstätigkeit, hängt ab von
Belastungen können sein:
Art. Im Grunde ist jede Belastung ein Mischform aus diesen vier.
Leistungsfähigkeit kennzeichnet die
Charakteristische Prinzipien des B-B-Prozesses:
Belastung (stress) bezeichnet die Summe aller äußeren Faktoren, die aus der Arbeit resultieren und eine Reaktion im Organismus hervorrufen. Neben der primären Belastung durch die Arbeitsaufgabe wirken am Arbeitsplatz weitere biologische, physikalische, chemische und psychosoziale Faktoren als unspezifische Belastungen auf den Menschen ein.
Beanspruchung (strain) bezeichnet die Summe aller durch die Belastungen hervorgerufenen Reaktionen (z.B. Pulsfrequenz).
Aufgaben des Betriebsarztes sind:
Das AS-Gesetz gilt für:
Es gilt nicht für:
Gesetze zum Schutz der Arbeit:
Der Schutz des Einzelnen, der Allgemeinheit und der Umwelt ist Aufgabe des Staates, der sich hierzu der Gesetzgebung bedient.
Nach der Zielsetzung lassen sich die Rechtsnormen zum Schutz der Arbeitnehmer einteilen in:
Der Schwerpunkt des Arbeitsschutzes liegt daher in den Bereichen der Prävention (primär, sekundär, tertiär). Es gibt drei Arten der Prävention:
Der Begriff Arbeitsschutz bezeichnet ein umfassendes Konzept zum Schutz des Arbeitnehmers vor gesundheitsgefährdenden Belastungen am Arbeitsplatz, die aus der Tätigkeit an sich oder aus biologischen, physikalischen und chemischen Einwirkungen resultieren.
Die Arbeitsmedizin beschreibt die physische und psychische Beanspruchung des Menschen, die sich aus der Belastung durch die Arbeit und die Arbeitsumwelt ergibt. Ziele der Arbeitsmedizin sind:
Die Arbeitsmedizin ist die Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen Arbeit und Beruf einerseits sowie dem Menschen, seiner Gesundheit und seinen Krankheiten andererseits.